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Computer-Viren gehören zu Programmen mit Schadensfunktion. Als Schaden ist insbesondere der Verlust oder die Verfälschung von Daten oder Programmen anzusehen. Solche Programmfunktionen können sowohl unbeabsichtigt als auch bewusst gesteuert werden. Viren sind sehr gefährlich, da neben der Gefahr, die Stabilität Ihres Systems zu beeinflussen (z.B. Perfomance-Verlust, kontinuierliches Booten des Systems usw.) viele Viren in der Lage sind, auf dem System vorgefundene Daten zu löschen, zu manipulieren oder an Dritte weiterzuleiten. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Virus-Varianten. Im Internet sind besonders die beiden Varianten „Würmer“ und „Trojaner“ von Bedeutung. Während sich „Würmer“ selbständig über bestehende Netzwerkverbindungen oder per E-Mail verbreiten und häufig bestehende Schwachstellen in Betriebssystemen oder Anwendungen zur Verbreitung ausnutzen, ist ein „Trojaner“ ein Programm mit einer verdeckten, nicht dokumentierten Funktion oder Wirkung. Auf die Funktionsweise eines „Trojaner“ kann der Benutzer keinen Einfluss nehmen. Die Verbreitung von „Trojanern“ erfolgt über alle möglichen Anwenderprogramme, aber auch über Scriptsprachen oder Dateien, die als Bilder gekennzeichnet sind. Die Schadwirkung eines „Trojaners“ ist umso wirkungsvoller, je mehr Rechte sein Trägerprogramm besitzt. Die wahrscheinlichste Infektionsart durch Viren liegt in der ungeprüften Ausführungen von Anhängen in E-Mails. Außerdem können sich Viren über Netzverbindungen verbreiten. Infizierte Dateien können auch über Datenträger ausgetauscht werden. Hierzu zählen Disketten und alle anderen austauschbaren Datenträger. Auch normale Daten-CDs stellen ein Gefährdungspotenzial dar. Das selbe gilt für passwortgeschützte Archive (ZIP) und verschlüsselte Kommunikation (beispielsweise über https://). Eine weitere akute Gefährdung geht von so genannten „0190-Dialern“ aus, mit denen, einmal auf dem System installiert, kostenpflichtige Verbindungen über analoge Einwahl oder ISDN hergestellt werden. Grundregeln im Umgang mit Viren & Dialern Wenn Sie folgende Verhaltensregeln beachten, können Sie das Risiko einer Vireninfektion merklich verringern: - Wenn Sie Programme, Dokumente, Tabellen oder andere Dateien zugeschickt bekommen: Führen Sie diese niemals vorschnell aus! Alles, was auf Ihrem System ausgeführt bzw. geöffnet wird, sollte vorher auf Viren überprüft werden.
- Obwohl Bilddateien (JPG, GIF) in der Regel nicht mit Viren infiziert sein können, können sich Viren als diese Dateien tarnen - über doppelten Datei-Endungen. Witze, Bilddateien, Bildschirmschoner und Filme sollten daher mit der gebührenden Vorsicht behandelt werden.
- Jede E-Mail, die Sie unerwartet erhalten, sollte mit Vorsicht behandelt werden, auch wenn die E-Mail von einem Freund oder Bekannten kommt. Manche Viren verschicken selbstständig E-Mails. * Geben Sie Ihre E-Mail Adresse nur an seriöse bzw. vertrauenswürdige Kunden oder Partner weiter.
- Antworten Sie niemals auf offensichtliche Spam E-Mails. Oft wird in Spams angeboten, sich von der Liste nehmen zu lassen, von der man die Nachricht bekam, indem man eine E-Mail an eine bestimmte Adresse schickt, worauf man dann keine Nachrichten mehr erhalten würde. Dieses Angebot ist mit 99%-iger Wahrscheinlichkeit eine Falle! Gehen Sie darauf ein, werden Sie in neue Listen eingetragen, von denen Sie noch mehr Spam erhalten!
- Aktualisieren Sie Ihr Betriebssystem regelmäßig mit den neuesten Sicherheitsupdates.
- VR-Web bietet serverseitig einen Virenschutz für alle aus- und eingehenden E-Mais an. Dadurch ist der Schutz vor Viren wesentlich erhöht.
Sollten Sie von einem Bekannten per E-Mail vor einem neuen Virus gewarnt werden, mit der Bitte, diese Warnung an möglichst viele Personen weiterzuleiten, tun Sie dies nicht. In den meisten Fällen handelt es nicht tatsächlich um eine Virenwarnung, sondern um Falschmeldungen (so genannte Hoaxes). Ziel dieser Meldungen ist es, Nachrichten nach dem Kettenbriefverfahren zu versenden und Verunsicherung zu schaffen. Die Nachricht sollte aus diesem Grund nicht an Freunde, Bekannte, Kollegen weitergeleitet werden. Es kann auch vorkommen, dass fremde Personen virenverseuchte E-Mails empfangen, in denen Ihre E-Mail-Adresse als Absender erscheint. Grund hierfür sind im Internet aktive E-Mail-Würmer, die Ihre Absendeadresse fälschen. Weitere Informationen finden Sie auf folgender Website: |
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0180 111 5 333*
* Telefon & Fax. Werktags 8-19Uhr, 3,9 ct./Min. aus dem Festnetz, Mobilfunkhöchstpreis 42 ct./Min. Die regionalen Rufnummern finden Sie unter 'Geschäftsstellen'.
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