Informationsveranstaltung: Die Türkei – Das „Power-House" Europas
Türkei gilt als wichtiger Wachstumsmarkt Großes Interesse an WFG-Veranstaltung
Rund 50 interessierte Teilnehmer konnte der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG), Dr. Heiner Kleinschneider, jetzt bei einer Informationsveranstaltung über die Chancen des türkischen Marktes in der VR-Bank Westmünsterland in Borken begrüßen. Hochrangige Türkei-Experten informierten ausführlich über den türkischen Markt. So erläuterte Michael Maasmeier, Deutscher Repräsentant von „Investment Support and Promotion Agency of Turkey“ mit Sitz in Köln, bestehende Standortvorteile und Investitionschancen für deutsche Unternehmen. Maasmeier: „Gerade deutsche Unternehmen finde in der Türkei eine sehr große Akzeptanz. Dies hat auch historische Gründe.“
Konkrete Erfahrungen zur Praxis im Türkei-Geschäft konnte Petra Wienandts-Hasslöver, Gesellschafterin der Firma Nellen & Quack GmbH & Co. KG aus Gronau, beisteuern: „Wir sehen die Türkei als wichtigen Zukunftsmarkt. Unsere Logistik-Lösungen helfen mit, die Produkte deutscher Unternehmen erfolgreich im dortigen Markt zu platzieren.“
Stefan Peikert und Gülcan Bulut von der Beratungsgesellschaft AHP aus Münster und Berlin stellten vor allem die Möglichkeiten dar, die ersten Schritte auf dem türkischen Markt richtig zu setzen. Wer etwa die Mentalität nicht kennt oder sich um landestypische Gepflogenheiten nicht kümmert, wird auch keinen Erfolg haben, so die Erfahrung von Peikert. Durch richtige und systematische Vorbereitung könne man unnötige Fehler relativ leicht vermeiden.
Ein rundum positives Fazit zog WFG-Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider. Sein Eindruck: „Das Interesse an der Türkei als wichtiger Absatzmarkt wird in Zukunft offenbar deutlich wachsen. Daher gilt, frühzeitig den Fuß in der Tür zu haben.“ Torsten Sieverding, Außenwirtschaftsexperte der VR-Bank Westmünsterland, ergänzte: „Eine Veranstaltung wie die heutige dient nicht nur dazu, Informationen zu geben und Strategien zu diskutieren, sondern ermöglicht auch, dass die interessierten Unternehmen sich miteinander austauschen und kooperieren. So braucht nicht jeder das Rad neu zu erfinden.“